Hier haben wir eine kleine Sammlung von Tipps zur schnellen Fehlerbehebung beim Tapezieren von Papiertapeten.

Spaltenbildung:

Die Tapete hat nach dem Abtrocknen Spalten zwischen den Nähten.

Papiertapeten müssen nach dem Einkleistern weichen, das heißt, der Kleister dringt in die Tapete ein und lässt diese durch die Feuchtigkeitsaufnahme um gut 1 cm wachsen.

So wird aus einer Tapetenbreite von ca. 53 cm eine Breite von ca. 54 cm.
Beim Abtrocknen der Tapete entsteht natürlich Spannung, da die Tapete wieder auf ihre ursprüngliche Breite schrumpfen will, dies verhindert nun der Kleister, der gleichmäßig trocknen muss.

Deshalb ist unbedingt Zugluft zu vermeiden, auch sollten die Räume nicht zu hoch geheizt sein.

Aber auch ein zu stark saugender Untergrund kann die Tapete zu schnell trocknen lassen.

Falten in der Tapete:

Wurde die Tapete zu schnell auf die Wand gebracht, weicht sie auch an der Wand.

Sie wächst nun um gut 1 cm, dadurch entstehen dann Falten in der Tapete, die nach dem Abtrocknen nicht mehr zu entfernen sind.

Um dies zu vermeiden unbedingt die Weichzeiten der Anleitung beachten (je nach Tapete 6-10 min).

Flecken in der Tapete:

Verschmutzer Untergrund, Farben oder Rostflecken, die durchdrücken, hier sollte vor dem Tapezieren eine flüssige Makulatur aufgebracht werden.

Tapete löst sich:

Nicht genug Kleister auf der Tapete.

Wand mit Kleister vorstreichen, bei neuem Putz einen Neuputzkleister verwenden.