Risse in Wänden können die unterschiedlichsten Ursachen haben.

Bei Neubauten beispielsweise ist es oft zu beobachten, dass nach Monaten sogenannte Setzrisse auftreten,deren Ursache meist auf eine ungenügende Trocknung einzelner Gebäudeteile schließen lassen.

Fehler in der Statik, ungenügende Festigkeit des Erdreichs oder Erschütterungen durch Bauarbeiten in der Umgebung können Risse verursachen.

Da die Ursache meist nur sehr schwer auszumachen ist, sollten solche Risse dauerelastisch verschlossen werden.

Hier die Arbeitsschritte:

  • Verbreitern Sie den Riss, indem Sie ihn mit einem Schraubenzieher auskratzen.
  • Ausspritzen mit Acryl und glatt streichen mit einem Spachtel.
  • Nach dem Austrocknen des Acryls, mit selbstklebendem Anti-Rissband aus Glasfaser überkleben (diese sind sehr dünn und können dann direkt übertapeziert werden)
  • Bei Rissen in Wänden, die mit Raufaser tapeziert sind, müssen Sie nicht die ganze Tapete entfernen, um den Riss zu sanieren, hier können Sie den Riss direkt verbreitern, mit Acryl ausspritzen und danach überstreichen.

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Fuge mit Acryl ausspritzen.

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Riss aufkratzen und Acryl einbringen.

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Dnach kann noch ein Ant-Rissband aufgebracht werden.