Arbeitsschritte:

  1. Wässern.
  2. Tapete weichen lassen.
  3. Tapete entfernen.

 

TIPP: Immer erst versuchen, ob die Tapete auch trocken zu lösen ist. Vliestapeten können immer trocken abgezogen werden.

Als Erstes sollte geprüft werden, um welche Tapetenart es sich handelt.

Sind beispielsweise spaltbare Tapeten vorhanden, kann die erste Schicht in der Regel trocken abgezogen werden. Nun haben Sie eine dünne Papierschicht als Untergrund übrig, diese können Sie unter Umständen als sogenannte Makulatur verwenden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass diese fest und blasenfrei auf dem Untergrund haftet (einfach mal an verschiedenen Stellen mit der Spachtel daran kratzen).

Wollen oder müssen Sie diese Papierschicht entfernen, müssen Sie diese jetzt einfach nur wässern und weichen lassen, und dann mit der Spachtel entfernen.

TIPP: Verwenden Sie zum Einweichen eine Kleisterbürste, mit der sie das Wasser auftragen. Noch einfacher geht es mit einer Gartenspritze bzw. Drucksprühgerät.

Haben Sie nun aber eine Rauhfasertapete zu entfernen, kann diese Arbeit schon mal etwas schweißtreibender werden (hier sind drei bis fünf Farbschichten keine Seltenheit). Aber keine Panik, erst gut weichen lassen und dann versuchen diese abzuziehen. Sollte der Erfolg ausbleiben, verwenden Sie einfach eine Nagelwalze, mit der Sie die gesamte Tapete aufrauen und perforieren. Dies hat den Effekt, dass die Flüssigkeit besser durch die Farbschichten zum eigentlichen Papier der Raufaser gelangt und den Kleister dann löst.

So, und nun wieder von vorne, Wasser auftragen, weichen lassen.

TIPP: Verwenden Sie immer warmes Wasser mit Tapetenlöser oder mit Spülmittel. Zudem ist die Weichzeit von erheblicher Bedeutung, denn immer wenn sich die Tapete schwer entfernen lässt, hilft nur wiederholtes Wässern und Weichen.

Tapete entfernen mit einem breiten Spachtel.

Tapete entfernen mit einem breiten Spachtel.

Nagelwalze zum entfernen von Tapeten.

Nagelwalze

Sprühgerät zum Wässern der Tapete.

Sprühgerät