Linoleum

Linoleum wurde 1863 von Frederick Walton als Bodenbelag entwickelt, erst Anfang der 1980 Jahre, im Zuge eines gestiegenen Umweltbewusstseins, wurde Linoleum wieder vermehrt im Wohnungsbau eingesetzt.

Auch in öffentlichen Bauvorhaben, wie Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern, wird Linoleum, aufgrund seiner guten Materialeigenschaften, wie hoher nachwachsender Rohstoffanteil, antistatisch, hoch abriebfest, schwer entflammbar oder Fußbodenheizung Eignung verarbeitet.

Material

Linoleum besteht aus Leinöl, Harzen, Kork- und Holzmehl, Kalkstein, Farbstoffen und einer Trägerschicht aus Jutegewebe.

Die Liefergrößen sind Rollenwaren von 2.00 Meter breite ca. 25.00 Meter länge, ca. 2-3 mm Stärke und Fließen mit einer Größe von ca.30*30 cm

Verlegung

Platten und Bahnenware können nicht lose verlegt werden, Linoleum muss vollflächig auf den Untergrund verklebt werden.

Dazu wird das Linoleum ca. 24 Stunden im zu verlegenden Raum akklimatisiert, danach werden die Bahnen grob ausgelegt und zugeschnitten, zur Hälfte aufgeklappt und der Kleber auf den Boden aufgetragen.

Nach einer kurzen Ablüftzeit –kleberabhängig- werden die Bahnen wieder eingelegt abgerieben und die Nähte geschnitten, danach erfolg die andere Raumhälfte.

Nach dem Abtrocknen des Klebers können die Nähte verschweißt werden.

Klicksysteme

Zur losen Verlegung sind Paneele (ca. 90*30cm) und Fliesen (ca.30*30cm) geeignet, die aus einer Hartfaser-Trägerschicht und einer Deckschicht aus Linoleum bestehen.

Diese Elemente werden, wie auch Laminat oder Fertigparkett, mit Klicksystemen vertrieben.

Linoleum verlegen Textiler Rücken bei Linoleum
Rückseite des Linoleum.

Auslegen der LinoleumbahnenLinoleum4
Zuschneiden und zurück legen.

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Kleberauftrag und anwalzen der Bahnen.

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Nahtschnitt und Verfugen der Linoleumnähte.