Mineralwolle (Glaswolle/Steinwolle)

Von „alten“ Mineralwolle-Dämmstoffen, die zum Isolieren von Dächern, als Trittschalldämmung oder zur Isolierung von Heiz- und Installationsleitungen verwendet wurden, geht ein hohes Gesundheitsrisiko durch Freisetzen, bzw. einatmen der Fasern aus. Hierbei kann wie auch bei Asbestfasern eine Schädigung der Lunge bzw. Lungenkrebs entstehen.

Seit dem 01.06.2000 dürfen diese alten Mineralwolle-Dämmstoffe nicht mehr verarbeitet werden, es besteht jedoch kein Gebot des Entfernens.

Die Hersteller haben auf die Gesundheitsrisiken bzw., gesetzlichen Richtlinien reagiert und produktionsbedingt versucht eine Faser herzustellen, die aufgrund ihrer Größe, beim Einatmen kein Gesundheitsrisiko darstellt und eine hohe Biolöslichkeit hat.

Allerdings können künstliche Mineralfasern trotzdem Juckreiz und Allergien auslösen.

Besondere Vorsicht gilt immer beim Ausbau von Mineralwolle Dämmstoffen. Im Zweifelsfall sollten damit Fachfirmen beauftragt werden.

Links:

http://www.sichtech.uni-bonn.de/Wob/images/32850658.pdf

http://www.awb-ffb.de/infos-formulare/Infoblatt%20KMF.pdf

http://www.vis.bayern.de/technik/fachinformationen/produktgruppen/heimwerkerwaren/daemmstoffe.htm#ausbau_alter_daemmstoffe

http://www.glahe.de/glaswollekrebseregend.htm#Tabelle