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Türen streichen/ lackieren
Zum streichen alter Zimmertüren können Sie diese aushängen und auf
Böcke legen, oder im eingehängten Zustand lackieren, dies hat den Vorteil, dass Sie weniger Platz benötigen aber auch schon etwas geübter mit dem Pinsel sein sollten.
Generell können Sie alte Lackschichten, sofern sie fest haften, einfach anschleifen und dann überstreichen.
Bei Türen mit einem Altanstrich aus Kunstharzlacken sollten Sie
für die neue Lackierung keinen Acryllack verwenden.
Vorarbeiten
Türgriff und Schilder abschrauben.
Türblatt und Türzarge anschleifen, lose Lackstellen entfernen (nicht an der ganzen Tür).
Löcher oder die Stellen an denen der Lack abgeblättert ist können mit
zweikomponentiger Polyesterspachtelmasse verspachtelt werden, danach die gespachtelte Fläche wieder schleifen.
Holzteile (Füllungen) die zu den Rahmen Fugen bilden können mit Acryl verschlossen werden.
Streichen Lackieren
Nach dem die Vorarbeiten abgeschlossen
sind, werden alle Teile nochmals gründlich vom Schleifstaub befreit.
Jetzt erfolgt ein Grundanstrich mit Vorlack, dieser ist porenfüllend, schnelltrocknend und gut schleifbar.
Zuerst werden die Ecken und Ränder mit einem Pinsel
vorgestrichen, die Flächen werden mit einer Schaumstoffwalze gerollt.
Beim Streichen/ Lackieren sollten Sie zügig und ohne Unterbrechungen arbeiten. Immer „nass in
nass“ arbeiten. Zudem niemals zu viel Lack oder Grundierung auftragen. Besser zwei oder dreimal auftragen – Zwischen den einzelnen Aufträgen muss der Lack immer
abtrocknen -
Ist der Vorlack abgetrocknet, erfolgt ein weiterer Zwischenschliff mit 220er Papier.
Nun erfolgt der Lackauftrag, hierbei wieder die Ecken mit einem
Pinsel vorstreichen und die Fläche mit einer Schaumstoffwalze rollen.
Ist die erste Lackschicht abgetrocknet kann ein zweites Mal mit Lack gestrichen werden, hierbei ist in
der Regel kein Zwischenschliff nötig.
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