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Formaldehyd

Formaldehyd kommt bei Säugetierzellen als Zwischenprodukt des Stoffwechsels vor und ist auch in einigen Pflanzen und Früchten enthalten und wird beim Menschen durch den Urin ausgeschieden.

Formaldehyd wird aber auch schon seit ca. 100 Jahren technisch hergestellt und findet Anwendung als Ausgangstoff für Harze, als Bindemittel für die Herstellung von Holzwerkstoffen (Presspanplatten), als Textilhilfsmittel, als Desinfektions- und Konservierungsmittel, als Rohstoff für Arzneimittel, Sprengstoffe usw.

Formaldehyd ist ein farbloser, stechend riechender Stoff, der bei Zimmertemperatur gasf￶rmig vorliegt

Besonders in Spanplatten, Panelen und sonstigen Faserplatten wurde und wird Formaldehyd als Bindemittel für Harze bzw. Klebstoffe verwendet.

Besonders in den 1980 er Jahren wurden erhöhte und gesundheitlich bedenkliche Werte in nahezu allen Holzpressplatten festgestellt.

Formaldehyd in hohen Mengen kann Allergien, Erkrankungen der Atemwege, Depressionen, Schlafstörungen und vieles mehr auslösen
 

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