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Staubfrei:
Untergrund muss gesaugt werden.
Rissfrei: Der Untergrund darf keine Risse aufweisen ( oftmals bei alten Estrichen ).
Trocken:
Und hier fangen die meisten Probleme so richtig an. Wurde bei Ihnen ein neuer Estrich
eingebracht sollte in jedem Fall eine Feuchtigkeitsprüfung durchgeführt werden, denn, und die Kollegen mögen es mir verzeihen, die ausführenden Firmen haben leider mit dem Druck
der Auftraggeber, sei es Architekt oder Bauträger zu kämpfen und vernachlässigen dieses Thema nur all zu oft.
Alle nass eingebrachten Estriche benötigen eine gewisse Trockenzeit abhängig von Art, Dicke und
Klima. Nach der Trocknung bleibt immer eine gewisse Restfeuchtigkeit die als Haushaltsfeuchte bezeichnet wird und je nach Materialart (Zement, Anhydrit usw.) verschieden ist.
Wie wird geprüft?
Hierfür gibt es das CM- Messgerät:
Mit Hammer und Meisel wird ein kleines Stück Estrich
herausgestemmt, zerkleinert und in eine Druckflasche gefüllt, in der Flasche befindet sich eine Ampulle mit Carbid sowie lose Stahlkugeln. Die Flasche wird fest verschlossen und
geschüttelt, dadurch zerbricht die Ampulle, deren Inhalt reagiert mit der Feuchtigkeit der Estrichprobe, es entsteht Acetylengas und der Druck des Gases wiederum wird an einem
Manometer, das sich am Verschluss der Flasche befindet abgelesen.
Der hier ermittelte Wert wird einer Tabelle gegenübergestellt und ergibt den Feuchtegehalt.
Elektronische Messgeräte ergeben einen ungenauen Wert und sind nur für Vorabprüfungen zu verwenden
CM Messung
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